Autobiografien zählen zu den faszinierendsten literarischen Formen.
Zugleich gehören sie zu den schwierigsten: Oft fehlt der distanzierte Blick. Die Gefahr, sich in Sentimentalitäten und Trivialitäten zu verlieren, ist groß. Und immer steht die Frage nach dem Wahrheitsgehalt im Raum, getreu dem Motto: „Es sei nie zu spät, eine glückliche Kindheit gehabt zu haben.“
Der Kurs versucht, den TeilnehmerInnen das Wissen und die Fertigkeiten zu vermitteln, die eine gute „Selbsterlebensbeschreibung“ (Jean Paul) ausmachen. Darunter:
• ausgewählte Beispiele „guter“ und „schlechter“ Autobiografien
• schriftstellerisches Handwerkszeug: wie gliedere ich mein Werk, wie erwecke und halte ich das Interesse des Lesers/der Leserin, wie entwickle ich einen Spannungsbogen?
• Praktische Übungen und Feedback-Runden – wie finde ich einen Verlag?